Informationen/Hilfe für die Helfer

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Durch meine eigene Hingabe

» Eigenschaften, die einen guten Helfer ausmachen

Durch ein gut vorbereitetes Programm

Für unsere Kinder sollte die Sabbatschule einer der Höhepunkte in der Woche sein. Ihre Aufmerksamkeit zu erlangen und zu halten braucht Vorbereitung. Der Erfolg eines Sabbatschul-Programms erfordert Gebet, Planung und Organisation. Das gehetzte Tempo unseres Lebens jedoch verlangt ebenfalls Hingabe an Arbeit, Heim und Familie, und so wird die Vorbereitung für die Sabbatschule von „dringenderen“ Aktivitäten oft beiseite geschoben. Gewöhnlich wird sie dann am Freitagabend noch eben schnell erledigt. Aber wir sollten trotz aller Pflichten die ganze Woche hindurch das Programm überdenken und vorbereiten.

Durch eine liebevolle und enge Beziehung zum Kind

Am wichtigsten ist es, dass es uns gelingt, ein gutes, persönliches Verhältnis zu den Kindern unserer Gruppe zu entwickeln. Können sie die Liebe Jesu in unserem Leben sehen, hat das einen ungeheuren Einfluss auf sie. Wahrscheinlich werden wir das nicht sofort merken können, aber dieser Einfluss wird später zum Tragen kommen.

Pastor Swindoll schreibt: „Andere kümmert es nicht, wie viel du weißt, solange sie nicht wissen, wie sehr du dich um sie kümmerst.“ Das trifft auf die Kinder und Teenager genauso zu wie auf erwachsene Freunde und Familienmitglieder.

Sabbatnachmittage und Sonntagsaktivitäten bieten eine gute Möglichkeit, eine Beziehung zu den Kindern aufzubauen, oder Karten zum Jahreswechsel an die Kinder schreiben, Krankenhausbesuche machen usw.

Durch Arbeitsteilung und durchgehendes Arbeiten in der Gruppe

Wie kann ich eine Beziehung zu den Kindern aufbauen, ihre Fähigkeiten bzw. Probleme kennen lernen, wenn ich nicht Sabbat für Sabbat mit ihnen zusammenarbeite?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie du reagieren würdest, wenn die Vereinigung uns jeden Monat einen neuen Prediger senden würde oder wenn der Gemeindeleiter oder 1.Diakon jeden Monat gewechselt würde? Es wäre verheerend! Keiner könnte auf ein Ziel hinarbeiten - es gäbe ein Chaos!

Unsere Kinder sind uns in diesem Punkt sehr ähnlich. Sie mögen nicht jede Woche oder jeden Monat einen anderen Helfer haben. Sie brauchen jede Woche eine vertraute Umgebung mit bekannten Gesichtern.

Durch Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir Helfer haben nicht nur die Aufgabe, am Sabbat eine schöne Sabbatschulstunde abzuhalten, sondern auch die Pflicht, mit den Eltern Kontakt aufzunehmen, um ihre Probleme mit den Kindern kennen zu lernen oder Eltern, die im Glauben oberflächlich oder hilflos sind, zu ermutigen. Denn viele Eltern wissen nicht, wieso Andacht zu Hause so wichtig ist oder wie sie die Andachten gestalten sollen.

In dem Buch „Das Wort im Mittelpunkt“ von David Wolkwitz, S. 112 heißt es: „Kein Thema ist wichtiger als das Familienleben des Adventisten ... Man sagt, Satan könne die Gemeinde zerstören, wenn er vorher die Familien zerrüttet hätte. Er wird dies nie ganz schaffen, aber trotzdem sind wir uns darin einig, dass er nur zu oft in diese von Gott aufgerichtete Festung eingebrochen ist.“

Weiter heißt es auf S. 115: „Satan ärgert sich schon über den zaghaftesten Versuch, Christus im Heim regieren zu lassen. Er weiß: Wenn wir uns der Kraft bewusst werden, die uns für unser Familienleben zur Verfügung steht, dann hat er wieder eine Schlacht verloren.“

„Wir können die gegenseitige Zuneigung zu Hause nicht ernst genug nehmen, denn das Heim ist, wenn der Geist Gottes darin wohnt, ein Vorgeschmack auf den Himmel.“ (E.G. White, The Adventist Home, S. 118)

Wir können die wunderbare Gelegenheit als Helfer wahrnehmen und ein Eltern-Helfer-Treffen einberufen, um ihnen die Macht ihres Vorbildes und die Notwendigkeit ihrer geistlichen Führung klarzulegen, denn nichts beeinflusst ein Kind und einen Teenager mehr als sein Zuhause und was er/sie dort erlebt. Eltern müssen aktiv am geistlichen Wachstum eines Kindes bzw. Teenagers beteiligt sein.

Durch vierteljährliche Helferbesprechungen

Die Helfer sollten sich einmal im Vierteljahr treffen, um das Programm für das neue Quartal aufzustellen.

Bei der Programmplanung solltest du immer wieder die Interessen deiner Gruppe berücksichtigen. Versuche herauszufinden, was sie glücklich macht und welche Probleme ihnen zu schaffen machen. Plane Aktivitäten, die ihre Aufmerksamkeit wecken. Deine Mühe wird reichlich belohnt werden - nicht nur mit Erfolg in deiner Lehrtätigkeit, sondern auch mit einer dauerhaften Freundschaft mit einigen von Gottes wertvollsten Menschen.

Fragen, die bei Vierteljahrestreffen gestellt werden könnten:

  • Welche Schwierigkeiten hat es in meiner Gruppe gegeben?
  • Worauf müssten wir den Schwerpunkt legen?
  • Was können wir besser machen?
  • Welche Lieder passen zum Programm?
  • Welche Feste stehen im nächsten Quartal oder am Anfang des übernächsten Quartals an? Was wollen wir dafür vorbereiten?
  • Wer besorgt Geburtstagsgeschenke? Was soll besorgt werden?
  • Welche Kinder werden ihre Gruppe wechseln?
  • Wer hilft mit in der Gebetswoche?
  • Was machen wir an Sabbatnachmittagen?
  • Wie könnten wir den Sabbatschul-Raum gestalten?

„Die Jugend und die Kinder sollten nicht in einer oberflächlichen Art und Weise unterrichtet werden. Die Lehrer, die zur Verteidigung der Wahrheit berufen sind, sollten alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Maßstab zu heben.” (Ratschläge für die Sabbatschule, S.76)

Letzte Aktualisierung: 22.05.2024

 
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